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Zahnfüllung und ganzheitlicher Zahnersatz Geht das überhaupt? |
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Zahntechnik Ein Handwerk im Dienst der Gesundheit
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Der Anfang aller Zahnprobleme, und die ersten Erfahrungen fast aller Menschen mit dem Thema Zahnersatz oder Reparatur von Zähnen. Karies hat den Zahn zerstört, zumindest einen Teil davon. Die Folge sind Schmerzen und der unangenehme Gang zum Zahnarzt. _____________________________________ Diese Seite wird seit Anfang 2009 nicht mehr gepflegt. Bitte besuchen Sie unsere neue Seite www.dialog-ganzheitlicher-zahnersatz.com/ Die Navigation ist deutlich besser, und die einzelnen Themen sind ausführlicher erläutert. Sie finden alle Themen dieser Webseite auch auf der neuen Seite, und noch einiges mehr. Mehr Videos haben wir auch! _________________________________ Wenn wir dem Thema Zahnfüllungen mehr Aufmerksamkeit schenken, hat das gute Gründe. Zum einen ist es die häufigste Form von zahnmedizinische Eingriffen. In Deutschland werden pro Jahr ca. 60 000 000 (in Worten Sechzigmillionen) Zahnfüllungen gelegt. Es ist also ziemlich sicher das jeder erwachsene Bewohner unseres Landes mindesten 2 oder sogar 3 Zahnfüllungen hat. Aus welchen Material sind diese Füllungen und wie werden Sie hergestellt? Wird bei Füllungen zumindest nur ein Werkstoff verarbeitet, oder werden, besonders kritisch, verschiedene Metalle verarbeitet? Schulmedizinisch ist das weiter kein Problem, Karies wegschleifen, und eine Füllung aus, nach wie vor mehrheitlich Amalgam, ein Kunststoffmaterial oder eine Goldfüllung, und wenn es etwas besonderes sein soll, ein Keramikinlay. Beim Keramikinlay gab/gibt es allerdings einen engen Indikationsspielraum der die Verwendung einschränkt. In der ganzheitlichen Zahnmedizin war die Zahnfüllung vor der Einführung hoch belastbarer Kunststoffe mit den vorhandenen Materialien faktisch nicht lösbar, wenn explizit kein Metall zur Verwendung kommen durfte. Jetzt wird zurecht gefragt, warum macht man dann nicht gleich eine Krone nur aus Keramik, das müsste doch möglich sein. Leider ist dem nicht so. Mehrheitlich findet sich Karies bei den großen Backenzähnen in den tiefsten Stellen der Kaufläche. Im Regelfall ist es nur ein kleiner Defekt im Schmelz des Zahnes, der sich aber fatalerweise, sobald der Karies in den weicheren Kern des Zahnes vorstößt, zu einem großen Defekt erweitert. Wenn nun der Karies ausgeschliffen wird, haben wir ein wirklich großes Loch in diesem Zahn. Häufig bleiben nur noch die, allerdings stabilen, Außenwände des Zahnes stehen. Würde man diese allerdings zusätzlich beschleifen, um Platz für die Wände einer Krone zu machen, würde von diesem Zahn faktisch nichts übrig bleiben. Im Bild sehen Sie eine kleine Animation die den Vorgang zeigt.
Das Problem bei Füllungen aus Kunststoff oder konventionellen Keramikinlays ist das Befestigungsmaterial welsches von ganzheitlichen Therapeuten auch als kritisch eingestuft wird. Wir sprechen hier von den sogenannten Adhäsiven Befestigungen. Kunststoff –und Keramikinlay können nicht mit konventionellen Zementen, die als unbedenklich eingestuft werden, am Restzahn „angeklebt“ werden. Die Oberfläche des Zahnes muss hier erst speziell vorbereitet werden, bis hin zum „An-Ätzen“. Anschließend wird mit einem Kunststoffkleber, der transparent oder sogar die Farbe des Zahnes hat, das Ganze befestigt. Heute kann mit einem zirkonarmierten Keramikinlay wieder auf die konventionellen Zemente zurück gegriffen werden. Das extrem feste, und weißlich opake Zirkonmaterial ist dann der Untergrund, das Gerüst nennen wir das, auf dem díe zahnfarbene Keramikmasse aufgebrannt wird. Diese Technologie ist relativ neu, und erfordert besondere Erfahrung und Umsicht. Die Parameter aus der alten „Goldtechnik“ haben hier keine Gültigkeit, Zirkon und Keramik erfordert andere Arbeitsweisen. Hier noch einige Zahlenwerte über die benötigten Schliff-Präparationstiefen für die unterschiedlichen Kronen -und Inlay-Arten Die Präparation für eine Metallkrone erfordert ca. 0,5-1,0 mm Mindestschichtstärke. Die Präparation für eine Verblendkrone erfordert ca 1,5 mm Platz. Die Präparation für eine metallkeramisch verblendete oder vollkeramische Vollkrone erfordert bis zu 2 mm Platz. Goldinlays brauchen 0,5- 1,5 mm, Keramikinlays brauchen 2,0-3,0 mm Platzangebot. Onlays sind Inlays, teilweise noch Höckersubstanz schützen, aber keine Höckerspitzen bedecken. Overlays sind Onlays, die zumindest Höcker komplett abdecken. Teilkronen sind Overlays, die alle Höcker eines Zahnes abdecken ("fassen"), aber zur Zunge oder Wange hin wird der Zahn nur im Bereich der Höckerspitze ( ca. 0,5 mm) beschliffen. Galvanokronen haben eine Basis aus galvanisch hergestelltem Reingold, auf der in Keramik der restliche Zahn aufgebaut wird und brauchen wie Vollkeramikkronen 2-3 mm Schichtstärke. Da Zähne unter Umständen im Zahnhalsbereich nur einen Durchmesser von 5-7 Millimetern haben, ist sorgfältig zu überlegen, wie viel Zahnsubstanz entfernt werden kann. Grundsätzlich bedeutet eine Vollüberkronung , dass bis zu 70% des ursprünglichen Kronenvolumens aus statischen/konstruktionsbedingten Gründen durch Zahntechnik ersetzt werden muss. Wird diese Marke überschritten, ist schnell ein Zahn in einen Zustand versetzt, wo eine erneute Überkronung nur nach Entfernung des Zahnnerven und Stiftaufbau des toten Zahnes wird. Da tote Zähne das Immunsystem belasten und mitunter nur einige Jahre ohne Probleme im Mund bleiben können, sollte dieser Zustand tunlichst vermieden werden - Vorbeugung fängt beim Beschleifen an.
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Inlays und selbst Teilkronen können heute aus keramischen Material gefertigt werden. Hier ergeben sich auch interessante Möglichkeiten für den Lückenschluss wenn kein Implantat gesetzt werden kann. ____________ Forum DIALOG-GANZHEITLICHER ZAHNERSATZ |