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Zahnimplantat und

dentale Implantologie

Sie brauchen/möchten ein Zahnimplantat,

und benötigen Informationen zum Zahnimplantat, also der künstlichen Zahnwurzel.

Zahnimplantat ist ein komplexes Thema, deshalb nehmen Sie sich bitte ein paar Minuten Zeit für diesen längeren Text.

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Der operative Eingriff für ein Zahnimplantat dauert ca. 30 Minuten. Bei einem komplikationslosen Verlauf der Implantation des Zahnimplantats ist der Eingriff relativ unbedeutend, chirurgisch gesehen. Die Die Zahnimplantat OP erfolgt im Regelfall ambulant, und es können mehrere Zahnimplantate in einer Sitzung eingesetzt werden. Die Krux ist das Setzen der Zahnimplantate an genau den richtigen Stellen für den späteren Zahnersatz. Oft müssen Kompromisse gemacht werden, zwischen dem ausreichenden Knochenangebot  für das Zahnimplantat, und der idealen Position für den späteren Zahnersatz. Das zweite Problem ist  die richtige Ausrichtung der vertikalen Achsen, des Zahnimplantates, besonders wichtig für das spätere optimale Aussehen des Zahnersatzes.  Es gibt hier neue Verfahren die das genaue Platzieren von Zahnimplantaten möglich machen. Es nennt sich „navigierte dentale Implantation“. Wir Fachleute wissen, das es den Patienten im Regelfall nicht interessiert wie seine künstlichen Zähne im Mund halten. Sie sollen in erster Linie schön aussehen, und es möglich machen, alles zu kauen was man essen möchte. Eine verständliche Ansicht, das andere überlässt er dem Fachmann, seinem Zahnarzt.

Das Zahnimplantat richtig zu positionieren ist aber ungemein wichtig, soll der Zahnersatz hinterher schön aussehen und alles machen können.

Dieses Problem ist so alt wie die dentale Implantologie, und es wurde ständig nach Wegen gesucht wie die optimale Positionierung des Zahnimplantats oder der Zahnimplantate sichergestellt werden kann..

Nun heute geht das, natürlich wieder dank Computer und einer entsprechenden Software.

Wenn Sie hier mehr über dieses Thema Positionierung Zahnimplantat wissen wollen besuchen Sie unsere Laborseite. Hier finden Sie auch ein Video zu Zahnimplantat.

Der Ablauf einer Zahnimplantation ist wie folgt:

An den geplanten Positionen für das Zahnimplantat wird das Zahnfleisch eröffnet. Man nennt das eine „Aufklappung“. Jetzt kann der Implantologe direkt an den Kieferknochen. Jetzt wird zuerst eine „Pilotbohrung“ gemacht, also ein kleines Loch vorgebohrt. Dann wird das eigentliche Loch für das Zahnimplantat gebohrt, schön langsam damit es nicht zu einer Überhitzung kommt, das wäre für die spätere Einheilung fatal, der Knochen würde mit großer Wahrscheinlichkeit das Zahnimplantat nicht „umwachsen“ und es so sicher verankern. Jetzt wird das Zahnimplantat in den Knochen eingeschraubt. Dies macht der Zahnarzt meist per Hand, so hat er eine genaue Kontrolle über das Tempo der Schraubung. Zum Einschrauben wird auch im Regelfall ein Drehmomentschlüssel verwendet. Hierdurch ist  sichergestellt das beim Einschrauben des Zahnimplantats nicht zu fest angezogen wird.

Was hier in den Kiefer eingeschraubt wird, ist faktisch das Gewinde Zahnimplantat, für den späteren Implantataufbau, auf den dann letztendlich die Krone aufzementiert wird.

Der Vorteil dieser zweiteiligen Zahnimplantate ist, das die Schleimhaut über dem ersten Teil, dem Gewindefundament, wieder zugenäht werden kann, und so ein guter Heilungsverlauf erreicht wird. Das Zahnimplantat kann unter der „Schleimhautdecke“ ruhig und relativ sicher einheilen.

Die Fäden vom Nähen können meist innerhalb einer Woche wieder entfernt werden.

Jetzt müssen die „Fundamentimplantate“ erst einmal in Ruhe, und möglichst unbelastet einheilen.

Ein Zahnimplantat aus Zirkon ist ganzheitlich gesehen sicher die bessere Versorgung. Mehrheitlich werden Zahnimplantate aus Reintitan

verwendet, aber es gibt Hinweise darauf das es hier zu Unverträglichkeiten kommt. Mann sollte also auch hier wieder vorher testen lassen.

Das Zahnimplantat aus Zirkon ist immer einteilig, mann kann es nicht so fein arbeiten, das man es zweiteilig konzipieren könnte.

Das einteilige Zahnimplantat aus Zirkon schaut also aus dem Kieferknochen heraus, und jetzt wird es natürlich schwierig es in der Einheilphase zu schützen. Der Zahnarzt macht das mit Schienen, und der Patient muss in dieser Zeit wirklich sehr genau darauf achten, das Zahnimplantat nicht durch unachtsames Vorgehen zu gefährden.

Wenn alles gut verheilt, bzw. eingeheilt ist, wird das Zahnimplantat asu Zirkon wie ein normaler Zahn beschliffen, bei den zweiteiligen Titanimplantaten wird die Schleimhaut wieder mit einem kleinen Loch eröffnet, und jetzt wird ein „Zahnfleischformer“ eingesetzt. Der Zweck ist, das jetzt wieder heilende Zahnfleisch in eine bestimmte Form zu bringen. Diese Form soll möglichst genau mit dem Implantataufbau übereinstimmen, damit es anschließend an der Krone dicht anliegt.

Wenn diese „Zahnfleischformen“ für das spätere Zahnimplantat abgeschlossen ist, wird der Implantataufbau eingeschraubt, und gegebenenfalls. noch beschliffen, damit er von der Höhe und dem Durchmesser für die geplante Krone passt.

Man kann auch mit sogenannten Übertragungs-pfosten die Position der „Implantatfundamente“ in einen Abdruck überführen. Dann werden die notwendigen Korrekturen in der Höhe und dem Durchmesser des Implantataufbaus vom Labor vorgenommen, das ja auch die Krone oder Brücke macht.

Sie sehen, der Aufwand für eine Versorgung mit einem Zahnimplantat ist erheblich, und das erklärt auch die erheblichen Kosten für eine solche Versorgung, die im Regelfall zwischen 1500 und 2000 Euro pro Zahnimplantat einschließlich der Laborkosten liegen.

Die Lebenserwartung eines Zahnimplantats kann mehr als 10 Jahre betragen, und im Regelfall geht es nicht verloren weil der Knochen nicht mitspielt, vielmehr sind es häufig mangelnde Pflege und Entzündungen die zum Verlust führen.

Trotzdem sollte man diese Investition in seine Gesundheit machen, das Zahnimplantat bietet erhebliche Vorteile:

Warum:

1. Es müssen keine anderen Zähne beschliffen werden, schlimm vor allen Dingen wenn diese noch vollkommen unversehrt sind. Jeder Verlust von Zahnsubstanz ist zu vermeiden. Beim einem Zahnimplantat muss kein anderer Zahn beschliffen werden.

2. Wenn kein Zahn im Kieferknochen steckt, fällt dieser ein. Sie verlieren also Knochensubstanz. Das Zahnimplantat erhält die Knochensubstanz.

3. Wir werden immer älter und bleiben immer längen aktiv. Leider gilt dies nicht für unsere Zähne. Es liegt sicher zuerst an unseren Ernährungsgewohnheiten, die nicht unbedingt gesund für unsere Zähne sind. Es gibt aber auch genetische Faktoren. Also, nicht jeder Mensch, der früh seine Zähne verliert, ist gleich ein „Zahnputzmuffel“. Es gilt also den Zeitpunkt der gänzlichen Zahn-losigkeit und des Kieferabbaues soweit wie möglich hinaus zu schieben. Und hier bleibt als alternative nur das Zahnimplantat.

4. Kosten sind relativ. Einmal muss man die Kosten auf die Lebenszeit eines Zahnimplantates sehen, und dann sieht das Ganze schon anders aus. Zum anderen, und das wird jeder bestätigen der mit schlecht sitzendem Zahnersatz zu kämpfen hat, schöne Zähne mit denen man auch im Alter noch alles Essen kann, sind ein Stück Lebensqualität. Gerade ältere Patienten entschließen sich vermehrt für eine Implantatlösung, weil diese Zähne halten, und Sie keine Angst haben müssen, das Sie verrutschen oder gar herausfallen.

Ein Zahnimplantat ist eine sinnvolle Investition in Ihre Gesundheit, schafft Lebensqualität, und erhält die Aktivität in Ihrem sozialen Umfeld.

 

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